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Im Notfall wissen, was zu tun ist

Schnelle Hilfe

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In Notfällen, wenden Sie sich bitte an den tierärztlichen Notdienst.
Tel: 0361-644 788 08

Hier finden Sie alle Informationen für einen Notfall:

  • Klare Orientierung: Was ist ein echter Notfall?
  • Transparente Information zu Notdienst-Kosten und Ablauf
  • Einfache Antworten auf häufige Fragen
Praxis anrufenNotdienst anrufen

Was ist ein echter Notfall?

Wie dringend ist es?

Diese drei Kategorien helfen Ihnen bei der Einschätzung:

Sofort handeln

Lebensbedrohliche Situationen:

Rufen Sie sofort an oder fahren Sie direkt in die nächste geöffnete Praxis oder Tierklinik.

  • Atemnot, blaue Schleimhäute, Ringen nach Luft
  • Bewusstlosigkeit, keine Reaktion auf Ansprache
  • Starke Blutungen (stoppen nicht nach 5 Minuten)
  • Krampfanfälle (erstmalig oder länger als 2 Minuten)
  • Verdacht auf Vergiftung
  • Schwere Verletzungen nach Unfall oder Angriff
  • Hochgradige Schmerzen (schreit, zittert stark)
  • Aufgeblähter Bauch mit starker Unruhe (Magendrehung)

Innerhalb von 24 Stunden

Behandlungsbedürftig, aber nicht sofort:

Kontaktieren Sie uns am selben oder nächsten Werktag für zeitnahen Termin.

  • Wiederholtes Erbrechen oder Durchfall (mehrmals innerhalb weniger Stunden)
  • Appetitlosigkeit über mehr als 24 Stunden (verweigert Futter komplett)
  • Humpeln ohne Gewichtsbelastung (Pfote wird hochgehalten)
  • Auffällige Verhaltensänderungen
  • Fieber über 39,5°C (normale Körpertemperatur: 38,0 bis 39,2°C)
  • Schwellungen oder Beulen, die neu aufgetreten sind
  • Blut im Urin oder Stuhl
  • Starker Juckreiz oder Hautveränderungen

Regulärer Termin

Kann bis zur nächsten Sprechstunde warten

Vereinbaren Sie einen normalen Termin während unserer Sprechzeiten.

  • Leichtes Humpeln (Bein wird noch belastet, keine Schmerzäußerung)
  • Gelegentliches Niesen bei Katzen (z.B. beim Staubsaugen, nach Parfüm)
  • Leicht gerötetes Auge ohne Ausfluss oder Zukneifen
  • Durchfall seit 1 bis 2 Tagen, Tier ist aber munter und frisst
  • Verdrecktes Ohr, das Sie am Wochenende bemerken
  • Tier frisst etwas weniger, ist aber ansprechbar und aktiv
  • Wurm-, Floh- oder Zeckenbefall
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Was kostet der tierärztliche Notdienst?

Wichtig zu wissen

Notdienstbehandlungen kosten mehr als reguläre Termine. Das hat nachvollziehbare Gründe. Hier die wichtigsten Fakten:

Jetzt beraten lassen

Notdienstgebühr

Für jede Notfallbehandlung außerhalb der regulären Sprechzeiten wird eine pauschale Notdienstgebühr von 50 Euro netto (59,50 Euro brutto) erhoben. Diese Gebühr ist gesetzlich in der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) festgelegt und gilt bei jedem Tierarzt gleich.

Behandlungskosten

Zusätzlich zur Notdienstgebühr kommen die eigentlichen Behandlungskosten. Im Notdienst werden diese mindestens mit dem 2-fachen Satz der GOT berechnet, bei komplexen Fällen bis zum 4-fachen Satz.
Das bedeutet: Die gleiche Behandlung kostet nachts oder am Wochenende das Zwei- bis Vierfache der normalen Kosten.

Warum so teurer?

Die höheren Kosten decken die Personalkosten für Nacht-, Wochenend- und Feiertagsarbeit. Tierärzte und ihre Teams arbeiten außerhalb ihrer regulären Arbeitszeit, um auch in Notfällen für Ihr Tier da zu sein. Zuschläge und Freizeitausgleich für die Mitarbeiter müssen finanziert werden.

Unsere Empfehlung

Wenn möglich, warten Sie mit nicht lebensbedrohlichen Problemen bis zu unseren Öffnungszeiten. Das spart Ihnen Kosten und entlastet die Notdienste für echte Notfälle. Im Zweifelsfall rufen Sie uns oder den Notdienst an, wir helfen Ihnen bei der Einschätzung.

Was tun im Notfall?

So gehen Sie vor

Ein strukturiertes Vorgehen hilft Ihnen und Ihrem Tier. Diese Schritte sollten Sie kennen:

Ruhe bewahren und einschätzen

Ihr Tier spürt Ihre Aufregung. Je ruhiger Sie bleiben, desto leichter können Sie helfen. Atmen Sie durch und verschaffen Sie sich einen Überblick: Welche Symptome zeigt Ihr Tier? Wie verhält es sich? Passt es zu den Notfall-Kategorien oben?

Immer vorher anrufen

Fahren Sie nie unangekündigt los. Rufen Sie uns oder den Notdienst an und nennen Sie: Tierart, was passiert ist, seit wann, welche Symptome, Bewusstsein und Atmung. Wir schätzen die Dringlichkeit ein und bereiten uns vor.

Tier sicher transportieren

Transportieren Sie Ihr Tier in einer Box oder gesichert im Auto. Verletzte Tiere können aus Schmerz beißen oder kratzen. Bei Verdacht auf Knochenbrüche bewegen Sie das Tier so wenig wie möglich. Legen Sie eine Decke unter.

Das Richtige mitbringen

Wenn vorhanden: Impfpass, Vorberichte vom Tierarzt, Liste aktueller Medikamente. Bei Vergiftungen unbedingt die Verpackung des verschluckten Stoffes mitbringen. Im Notdienst wird die Behandlung in der Regel sofort bezahlt (Karte oder bar)

Ihre wichtigsten Fragen zum Tierärztlicher Notdienst in Mühlhausen:

Ihre Fragen

Ein Notfall beim Haustier ist belastend. Viele Tierbesitzer sind unsicher: Ist das ein echter Notfall? Welcher Tierarzt hat gerade Dienst? Was kostet die Behandlung? Hier finden Sie klare Antworten auf die häufigsten Fragen zum tierärztlichen Notdienst in der Region Mühlhausen. So wissen Sie im Ernstfall genau, was zu tun ist.

Das möchten Tierbesitzer wissen

FAQs

Nein, außerhalb unserer Öffnungszeiten sind wir nicht besetzt. Für Notfälle außerhalb unserer Sprechzeiten wenden Sie sich bitte an den tierärztlichen Notdienst der Region. Die aktuelle Notdienstnummer finden Sie oben auf dieser Seite oder auf der Website der Tierärztekammer Thüringen.

Rufen Sie IMMER vorher an, auch bei lebensbedrohlichen Notfällen. Der Tierarzt kann sich vorbereiten, Ihnen sagen ob Sie kommen sollen und Ihnen eventuell schon erste Anweisungen geben. Nur in absoluten Ausnahmesituationen (Tier ist bewusstlos, keine Zeit) fahren Sie direkt los.

Ja, die Bezahlung erfolgt im Notdienst in der Regel direkt nach der Behandlung. Die Notdienstgebühr beträgt 50 Euro (netto), dazu kommen die Behandlungskosten zum 2- bis 4-fachen Satz. Halten Sie Karte oder Bargeld bereit. In unserer Praxis während regulärer Öffnungszeiten können Sie auch auf Rechnung zahlen.

Das hängt von Ihrem Tarif ab. Die meisten Versicherungen übernehmen die Behandlungskosten auch im Notdienst. Die pauschale Notdienstgebühr von 50 Euro müssen Sie aber oft selbst tragen. Prüfen Sie vor einem Notfall Ihre Versicherungsbedingungen oder fragen Sie direkt bei Ihrer Versicherung nach.

Das hängt vom Patientenaufkommen ab. Notdienste behandeln nach Dringlichkeit (Triage). Lebensbedrohliche Fälle kommen zuerst. Bei weniger akuten Problemen kann die Wartezeit mehrere Stunden betragen. Haben Sie Verständnis dafür, Ihr Tier wird versorgt, sobald es dran ist.

In der Regel nicht. Die beste Versorgung ist nur in der Praxis oder Klinik mit der vorhandenen Ausstattung möglich (Röntgen, Labor, OP). In absoluten Ausnahmefällen entscheidet der Tierarzt nach eigenem Ermessen. Es liegt in Ihrer Verantwortung, Ihr Tier in die Notdienstpraxis zu bringen.